Blockbücher

Es handelt sich um eine Frühform des Buchdrucks aus dem 15. Jahrhundert. Die Blockbücher gab es in der Hauptsache in Deutschland und in den Niederlanden. Dabei kamen jene Holzschnitte zur Anwendung, die im Jahre 1388 in Europa entstanden.  
Die einzelnen Holzseiten waren einseitig bedruckt, während sie auf der Rückseite mit aufeinandergeleimten Holztafeldrucken versehen waren. Die Blockbücher enthielten bildliche Darstellungen mit den dazugehörenden Texten. Sie dienten der billigen Verbreitung vom Erbauungs-und Unterhaltungsliteratur. Hierzu gehörte unter anderem die Armenbibel, Ars moriendi, Heilsspiegel, Totentanz, Kalender und Wahrsagebücher.