Drucktypen

Drucktypen sind Schriftkörper, die am Kopfende das spiegel-verkehrte Bild eines Schriftzeichens tragen.

Die Schriften, die heute am meisten verbreitet sind werden in
Deutschland je nach Herausgeber der Schriften vor allem seit den
zwanziger oder dreissiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts
verwendet. Vor dieser Zeit benutzte man die sogenannte Fraktur (im englischen Bereich Gothic genannt). Hier gibt es viele Buchstaben, die den heutigen recht ähnlich sind, aber auch solche, die manche Leser überhaupt nicht erkennen (z.B.: das kleine x bestand aus r mit einem Cedille = sozusagen einem Komma unten). Man muss sie erlernen.

Die Fraktur hat sehr viele verschiedene Formen. Je älter die Druckwerke sind, desto fremder scheinen sie zu sein. Als der Buchdruck in Europa um 1450 entwickelt wurde (erfunden wurde er übrigens von den Koreanern!), ähnelten die Buchstabenformen denen der gotischen Handschriften - daher die englische Bezeichnung.