Manuskript

Im wörtlichen Sinne bezeichnet Manuskript eigentlich nur das Handgeschriebene. Im Allgemeinen wird der Begriff heute für Druckvorlagen aller Art verwandt, die direkt vom Autor stammen - unabhängig davon, ob sie tatsächlich mit der Hand geschrieben, mit der Maschine getippt oder mit dem PC erstellt wurden.

Ein Manuskript muss meistens auf Diskette und ausgedruckt bei einem Verlag eingereicht werden. Es muss einseitig beschrieben und paginiert sein.
Die Zeilen sollten im Abstand von 1,5 erfasst werden.
Seitenränder und ein rechter Rand für das Lektorat sind anzubringen.
Heute ist es Vorschrift, dass Manuskripte in einem Textverarbeitungsprogramm am PC erfasst werden und nicht mehr handschriftlich eingereicht werden.
Dem Ganzen ist ein gesondertes Blatt mit dem Arbeitstitel des Werkes sowie der Adresse des Verfassers beizulegen und zusätzlich ein Exposé, welches den Inhalt des beiliegenden Schriftstückes kurz beschreibt und eine Vita des Verfassers.

Es ist anzumerken, dass das Exposé nicht mehr als drei Seiten betragen sollte.

Nach Durchsicht eines Lektors, was einen abgeschlossenen Verlagsvertrag voraussetzt, erhält der Autor Korrekturfahnen, die er als „druckfertig“ paraphieren muss. Eventuelle Änderungen und Ergänzungen werden vorher besprochen.

Nun kann die weitere Planung des Buches beginnen:
Schriftgröße, Layout, Erscheinungstermin, Werbung, ob das Buch als Hardcover oder zum Beispiel Paperback, als Taschenbuch erscheinen soll, auf welchem Papier es gedruckt werden soll...

Meistens dauert es je nach Größe der Verlage zwischen drei und sechs Monaten, bis ein Buch den Weg in den Buchhandel geschafft hat und den Leser erreicht.