P.E.N.

P.E.N. ist eine internationale Interessenvereinigung von bedeutenden Schriftstellern, die ihre Mitgliedschaft durch Wahl aufgrund einer Empfehlung anderer erlangen. Mitglied kann ferner nur werden, der die Club-Charta des P.E.N. anerkennt. Diese Charta zeichnet sich durch die Verpflichtung auf z.B. folgende Prinzipien aus: Ablehnung von Rassenhass und Nationalismus, Pazifismus, Verteidigung der freien Meinungsäußerung, Verteidigung der Pressefreiheit oder gegenseitige Achtung und Mitmenschlichkeit.

Die Abkürzung P.E.N. steht für die englischen Begriffe "poets", "essayists" und "novelists" (Dichter, Erzähler und Romanautoren). Das englische Substantiv "pen", abgeleitet von "pencil", steht zusätzlich auch für Schreibstift.

Historie und Entwicklung

1921 zunächst als kleiner Autoren-Literaturzirkel von der englischen Schriftstellerin Catherine Amy Dawson Scott im Freundeskreis gegründet, ist der P.E.N. heute weltweit tätig und setzt sich insbesondere für verfolgte und zu Unrecht inhaftierte Autoren ein. Erster Präsident war John Galsworthy. Viele bedeutende Schriftsteller und auch Nobelpreisträger folgten Galsworthy im Präsidenten-Amt nach, u.a. Arthur Miller, Heinrich Böll oder Mario Vargas Llosa.

Heute unterhält die internationale P.E.N.-Organisation in 100 Ländern eigene Landes-Zentren: Das deutsche Zentrum hat gegenwärtig über 600 Mitglieder. Gegenwärtiger Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrums ist seit 2002 Johano Strasser.

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