Serapionsbrüder

Kreis von Schriftstellern, der sich ab 1816 in der Berliner Wohnung von E. T. A. Hoffmann (1776 - 1822) traf. Hierzu gehörten unter anderem Adelbert von Chamisso, Karl Wilhelm Salice-Contessa, Friedrich de la Motte Fouqué, Julius Eduard Hitzig und David Ferdinand Koreff. In diesem Kreise wurden die neuen schriftstellerischen Werke vorgelesen. Dadurch entstand eine Rahmenerzählung. Hoffmann fasste diese von 1819 bis 1821 in vier Bänden mit dem Titel "Die Serapionsbrüder" zusammen.

Der Name Serapionsbrüder steht mit dem ägyptischen Heiligen Serapion in Verbindung. Es muss am 14. November 1818 gewesen sein, als bei einer Abendgesellschaft die polnische Frau von Hoffmann mit einem polnischen Kalender eintrat. Der Kalender enthielt den Tagesheiligen Serapion.